Jugend trainiert für Olympia

Nach langer Abstinenz entsendete das Adolf-Reichwein-Gymnasium in diesem Jahr wieder eine Mannschaft zu den Stadtmeisterschaften im Fußball der Jahrgänge 2005 bis 2007. Gespielt wurden zwei Mal zwöf Minuten auf dem Großfeld. Unsere sehr junge Mannschaft verlor nur ein einziges Spiel gegen das Carl-Zeiss-Gymnasium. Da die anderen Partien allesamt unentschieden ausgingen, stand am Ende der 3. Platz zu buche. Die Spieler können sehr zufrieden mit ihrem Einsatz und den teilweise ansehnlichen spielerischen Passagen sein. Besonders herausgestochen ist unser Torwart Fabian Hollstein, dessen Paraden sogar den Gegner beeindruckt haben. Mit gefühlt 270 abgewehrten Torschüssen rettete er uns in eigentlich jeder Partie das Unentschieden. Seine Leistung wurde mit dem Preis für den besten Spieler des Turniers ausgezeichnet.
Ein Dank geht an die Organisatoren vom Stadtsportbund und die fairen Gegner vom Zeiss Gymnasium, sowie Angergymnasium.
Schon im nächsten Jahr wollen die Jungs wieder dabei sein. „Unser Ziel: ein absichtliches Tor!“
Aufstellung: Fabian Hollstein, Lucas Bendel, Jonas Lippold, Adrian Deckert, Valentin Bohrenfeldt, Vincent Rüttger, Tony Gwosdz, Henri Schiller, Markus Soa, Florian Hollstein, Karim Alkhaddoor, Julius Körbs, (Betreuer: Lukas Schirrmeister)
Bildungsreise der Klasse 7g1 nach Schierke am Brocken

Die Klasse 7g1 erlebte vor den Osterferien fünf ereignisreiche Tage am Fuße des Brockens in Schierke. Mit dem Verein Schattenspringer absolvierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Spiele und Aufgaben, damit die Klasse noch stärker zusammenwächst und Aufgaben gemeinsam lösen kann. Darüber hinaus ging die Klasse tief in die Erde, um die faszinierende Welt der Tropfsteine in der Hermannshöhle zu erforschen. Und schließlich durchwanderten die Schülerinnen und Schüler die Wälder des Nationalparks Harz. Am Ende der Woche kam die Klasse gestärkt und glücklich nach Hause.
Lernen in 670m Tiefe

Am 28. März begaben sich die Jungen und Mädchen unserer 8. Klassenstufe unter die Erde. Im Erlebnisbergwerk „Glück auf“ in Sondershausen erarbeiteten sie sich die Geschichte des Abbaus von Kali- und Steinsalz in der Region. Ebenso erfuhren die Jugendlichen von der Verwendung des Bergwerks als Heeresmunitionsanstalt in der Zeit von 1934-1945. Den etwa 4 km langen Weg unter Tage legten die Schüler*innen zum Teil auf den Ladeflächen von LKW’s bei atemberaubender Geschwindigkeit zurück.

Ein besonderes Erlebnis war die unterirdische Kahnfahrt auf den Mitte der 80er Jahre entstandenen gesättigten Salzlösungen mit bis zu 2m Wassertiefe.

Die besonders Mutigen lernten das Tunnelrutschen in bergmännischer Tradition kennen. Hierbei rutschten die Jugendlichen auf einem „Arschleder“ (bergmännischer Gesäßschutz) in ca. 4s bei 40% Gefälle eine 52m lange Rutsche auf die untere Sole.
Projekt „Kernphysik“ – nach interessanten Experimenten strahlende Schüler

Am 20. März erlebten die Schüler*innen unserer 10. Klassenstufe einen ganz besonders praktischen Tag. Im Schülerlabor der astronomisch-physikalischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena vertieften die Jugendlichen ihre Kenntnisse über die Radioaktivität. Hierzu bestimmten sie die „Nullrate“ der natürlichen Radioaktivität und erarbeiteten sich durch eigene Messungen das Abstandsgesetz. Ebenso interessant war die Untersuchung der Abschirmung radioaktiver Präparate mit unterschiedlich dicken Schichten aus Blei. Um möglichst unverfälschte Messungen zu erhalten wurde die Zeit der notwendigen Zählraten mit einer analogen Stoppuhr gemessen.
Das uns Radioaktivität überall umgibt und in gewissen Grenzen etwas ganz Normales ist, war den Schülern schon aus dem Unterricht bekannt. Mit den empfindlichen Dosimetern der Universität gelang ihnen heute auch die Strahlungsmessung an ganz natürlichen Präparaten wie z.B. Katzenstreu, Tabak, Kakao, Pilzen und Ketchup.
Als Abschluss des Kernphysikprojektes konnten die Jugendlichen eigene Nebelkammern bauen. Hierfür nutzten sie Stahlplatten, Plastikglocken, Filzlappen, Trockeneis zur Kühlung und Isopropanol. Es war eindrucksvoll im selbst geschaffenen Nebel die Spuren der radioaktiven Strahlung zu erkennen.
Demokratie-Projekt präsentiert
Am 19. März lud die Initiative „Demokratisch Handeln“ alle Teilnehmer*innen am diesjährigen Wettbewerb in die Erinnerungsstätte „Topf und Söhne“ nach Erfurt ein, um allen teilnehmenden Schulen die Möglichkeit zu bieten, ihre eigenen Projekte vor einem fachkundigen Publikum vorzustellen

Das Adolf-Reichwein-Gymnasium beteiligte sich in diesem Jahr in der Kategorie „Demokratie gestalten, aber wie?“, nachdem eine Gruppe Schüler*innen in der Projektwoche vor Weihnachten eine eigene Schülerverfassung erarbeitet hatte. Unsere Schule wurde durch Ben Wolfermann und Rosalie Seifert vertreten, deren Aufgabe es war, allen Anwesenden den Prozess, die Schwierigkeiten und die offensichtliche Notwendigkeit von demokratischen Strukturen an modernen Schulen aus Schüler*innensicht zu erläutern.
Aus den 31 teilnehmenden Projekten werden von einer Jury sechs ausgewählt, die dann noch in diesem Schuljahr Thüringen im deutschlandweiten Wettbewerb vertreten werden. Sobald es Neuigkeiten dazu gibt, werden wir Sie hier auf der Homepage informieren.
Ein Dank gilt allen Teilnehmer*innen am Projekt und besonders den beiden Vertreter*innen in Erfurt, die einen anstrengenden Tag hinter sich gebracht haben.
Schultheatertag in Weimar

Am 19. März besuchte der DuG-Kurs 9/10 unserer Schule das Nationaltheater Weimar und nahm dort am Schultheatertag teil.
In Workshops zu Kostüm, Maske, Improvisation, Schauspiel, Chor und Akrobatik konnten die SchülerInnen ihre Fähigkeiten testen und ihren Interessen nachgehen. Der Workshop Improvisation kam bei den Teilnehmern besonders gut an und die abschließende Präsentation erntete viel Beifall beim Publikum.
Winter Ade, …
Am Freitag Abend, den 8. März trafen sich die Skifahrer*innen unserer Schule zu einer gemeinsamen „Apres-Ski-Feier“. Bei Thüringer Rostbratwurst und einem von den Jugendlichen hergerichteten leckeren Buffet gab es als Winterabschluss das aktuelle Video aus dem Skilager zu sehen. Mit schönen Erinnerungen an die „Schule im Schnee“ begaben sich die Schüler am späten Abend auf den Heimweg ins Tal.

Alles zu unserem Skikursangebot gibt es > hier <
Sterne über Jena – Astroabend Klasse 10

Am 27. Februar trafen sich die Schüler*innen unserer 10. Klassen zu ihrem zweiten Astroabend. Erstmals gelang Mädchen und Jungen unseres Hauses die Beobachtung des Merkurs. Leider war die Freude nicht sehr groß. Denn mit unserer Technik erreichte der 7,6 Bogensekunden „große“ Planet nicht einmal die scheinbare Größe eines Stecknadelköpfchens. Ähnlich war das Beobachtungsergebnis bei dem aktuell knapp 300 Mio km entfernten Mars.
Der herrliche mondfreie Wintersternenhimmel bot dagegen tolle Einblicke in den „Deep Sky“. So beobachteten die Schüler den Andromedanebel (siehe Lernen an anderen Orten), die offenen Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, die Plejaden, den Orionnebel, die Krippe (offener Sternhaufen im Sternbild Krebs) sowie das visuelle und physische Doppelsternsystem in der Deichsel des großen Wagens (Alcor/Mizar).
Gegen 20:30 Uhr begaben sich die gut gelaunten Schüler*innen auf den Heimweg.
Bücherwürmer und ihre Leserollen

Die Leserolle stellt eine Form eines Lese-Portfolios dar, das die Ergebnisse einer längeren Phase selbstständigen Arbeitens dokumentiert.
Aus drei „Bücherkisten“ zu Themen wie Freundschaft, Abenteuer, Fantasy, die von einer Mitarbeiterin der Ernst-Abbe-Bücherei zusammengesellt wurden, wählten die Schüler/innen nach eigenen Leseinteressen ein Buch aus. Parallel zur und nach der Lektüre entstand eine Leserolle, in der sich die bearbeiteten Pflicht- und Wahlaufgaben befinden.
Die Leserolle wurde außen kreativ, aber passend zum ausgewählten Buch gestaltet, um bei den anderen Schüler/innen Neugierde zu wecken.

Für die Bearbeitung der Aufgaben stand ein bestimmter Zeitrahmen zur Verfügung. Mit Hilfe eines Zeitplans teilten sich die Schüler/innen ihr Aufgabenpensum selbständig ein.
Am Ende der Bearbeitungszeit musste jeder seine persönlichen Ergebnisse mit einem Selbsteinschätzungsbogen bewerten.
Zum Abschluss präsentierten die Schüler/innen stolz ihre Arbeitsergebnisse und stellten anhand der Leserolle ihr Buch der Klasse vor. Besonders beeindruckend waren die zu einer langen Schriftrolle zusammengefügten und sehr ansprechend gestalteten Arbeitsblätter.
