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Lernen an anderen Orten

Einen großen Teil unseres Wissens erwerben wir bewusst oder unbewusst außerhalb von Klassenzimmern. Die meisten aller menschlichen Lernprozesse geschehen im Alltag, am Arbeitsplatz, in der Familie und in der Freizeit.

Durch die zunehmende Mediennutzung unserer Schülerinnen und Schüler fehlen ihnen heute allerdings immer häufiger außerschulische Primärerfahrungen, die in direktem Kontakt mit Mitmenschen oder der Umwelt gemacht werden. Medien bieten Informationen nur aus zweiter Hand.

Daher nutzen wir außerschulische Lernorte, um das Lernen unserer Schülerinnen und Schüler mit realen Erfahrungen zu bereichern.

Lernorte

Außerschulische Lernorte

  1. erweitern den Klassen- oder Fachraum und eröffnen neue Erfahrungshorizonte,
  2. tragen dazu bei, die Identifikation mit der eigenen Heimat zu stärken und schaffen Bezüge zur realen Lebensumwelt der Schüler,
  3. ermöglichen “originale Begegnungen” und Erfahrungen aus “erster Hand”,
  4. sie unterstützen den Wechsel zwischen konzentrierten und bewegungsintensiven Arbeitsphasen und verbinden abstraktes und konkretes Lernen,
  5. geben Gelegenheit zum differenzierten und interessenbezogenen Herangehen an bestimmte Themen,
  6. fördern das entdeckende und forschende Lernen, die kreative Arbeit, das schöpferische Tun, das bewusste eigene Erleben/Erschließen des Lerngegenstandes, das mehrdimensionale Arbeiten und das ganzheitliche Lernen,
  7. unterstützen fächerübergreifende und fächerverbindende Projekte/Arbeitsphasen, da sie kulturelle, künstlerische, naturwissenschaftliche sowie gesellschaftspolitische Fragestellungen miteinander verbinden,
  8. regen das soziale Lernen in der Gruppe an,
  9. tragen zur Entwicklung “historischer Kompetenz” (Umfang und Tiefe historischen Denkens) bei.

Quelle: Thüringer Schulportal (o. J.). Lernorte und Schule. Zugriff am 29.04.2018 unter https://www.schulportal-thueringen.de/lernorte/lernorteundschule#nutzung